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Bergbos

Ein schönes Stück abwechslungsreicher Natur

In den frühen Jahren von Lelystad wurde der Ort, an dem sich heute der Bergwald befindet, hauptsächlich zum Abladen von Bauschutt genutzt. Dieser Abfallhaufen wurde mit Erde bedeckt und mit Bäumen bepflanzt, damit die Natur ihr Werk fortsetzen und sich zu einem schönen Stück abwechslungsreicher Natur entwickeln kann. Mit Höhenunterschieden von mehreren zehn Metern wurde dieses 12 Hektar große, einzigartige Waldstück von Flevoland im ökologischen Landwirtschaftsgebiet von Lelystad am Bronsweg in relativ kurzer Zeit geschaffen.
Dieser Wald auf einem Haufen Bauschutt aus Steinen und Beton macht seinem Namen alle Ehre. Rund um und auf diesem Berg gibt es eine vielfältige Flora und Fauna. Hier schafft Variation im Relief Variation in der Natur. Ein Teil des Bergbos wurde inzwischen sogar als Reservat ausgewiesen. Das gibt der Natur hier die Möglichkeit, sich zu entfalten. Der Bergbos ist eines der städtischen Waldgebiete und für Wanderer, Reiter, Mountainbiker und Naturliebhaber zugänglich.
Dieses Waldgebiet war einst die erste Deponie für Bauschutt in Lelystad. Viele Hühnerställe und Ställe in der Stadt wurden aus dem hier gesammelten Material gebaut. Als die Deponie voll war, bekam sie ein Wald- und Naturziel. Der Abfall wurde mit einer Erdschicht bedeckt und Sie werden das Ergebnis im Bergbos erleben! Es ist der höchste Wald in Lelystad und Flevoland. Von oben hat man einen schönen Blick über die biologisch bewirtschafteten Felder des Gartens von Lelystad.
Der Bergbos ist zu jeder Jahreszeit anders. Stille Natur im Winter, Silhouetten kahler Bäume (darunter Weiden und Pappeln aus den Anfängen des Bergbos, aber auch Eichen und Eschen) und Sträucher (wie Hartriegel, Eberesche, Weißdorn, Traubenkirsche) offenbaren in dieser Saison ihre Geheimnisse. Dazu gehören Flechten auf der Rinde von Ästen und Stämmen und verlassene Nester. Hoch im Baum das große Nest einer Elster, wenige Meter über dem Boden das etwas unordentliche Nest der Amsel. Winterbesucher wie Wacholderdrossel und Rotdrossel besuchen den Bergbos, um sich an den Früchten zu erfreuen.
Im Frühling ist der Bergbos üppig und frisch grün, Vögel singen die höchsten Lieder! Die Meisen nutzen die Nistkästen, die im Bergbos hängen. Kröten, grüne Frösche und die kleinen Molche legen ihre Eier in den Tümpeln ab. Im Juni können Sie sich an der wunderschönen (geschützten) Purpur-Schilfwurz erfreuen. Im Sommer ist das Grün alles etwas reifer. Über den Becken sind nun auch Libellen und Jungfern aktiv. Auf die Frühjahrsblüte folgen Früchte und Samen, aber wilde Sommerblumen blühen entlang der Wanderwege noch immer in voller Pracht. Junge Vögel sind erwachsen geworden, ein Reh trinkt aus einem der Tümpel und an den Hängen die feinen Wedelspitzen. Den Herbst im Bergbos zu erleben, ist etwas Besonderes, besonders an einem so ruhigen, etwas nebligen Herbsttag. Viel Obst und Vögel, die feuchten Düfte von verdauten Blättern, Pilze darunter ganz besondere .......
Durch das Sammeln von Schnittgut an einer Stelle entstehen Astfalten. Sie werden sie überall im Bergbos sehen. Vögel wie Rotkehlchen und Amseln nisten in diesen Ästen, und ein Igel findet dort Unterschlupf zum Überwintern. Aber auch kleine Säugetiere wie Mäuse machen sich eine solche Astfalte zunutze. So bekommt der Schnitt ein zweites Leben und bietet somit mehr Natur fürs gleiche Geld! 

LOCATIE

Bergbos
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Lelystad

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